Die Entdecker-Tour - Diese Motorradtour führt uns durch die Weinlands über die Route 62 bis zum Indischen Ozean
Entdecker-Tour Tag 1: Ankunft im KhashaMongo Gästehaus in Somerset West
In der Regel erreichen die meisten internationalen Flüge den Zielflughafen Kapstadt im Laufe des Vormittags.
Es dauert zwischen 30-45 Minuten bis man die Passkontrolle passiert hat und ich Euch in Empfang nehmen kann.
Sobald Ihr die Formalitäten hinter Euch habt, fahren wir auf direktem Weg ins ca. 20 Autominuten entfernte Somerset West, wo sich Eure Unterkunft für die Dauer Eures Aufenthaltes befindet - das Khasha Mongo Gästehaus.
Nach der langen und anstrengenden Anreise ist erst einmal relaxen angesagt, am besten auf einer der bequemen Liegen direkt am Pool, natürlich mit einer leckeren Erfrischung.
Am frühen Abend schmeißen wir dann, wenn das Wetter es erlaubt, den Grill an, legen ein paar leckere Scheiben Fleisch auf aufs Feuer und lassen damit auch Euren ersten Tag in Südafrika ausklingen. Erschöpfung ist garantiert!

Entdecker-Tour Tag 2: Kapstadt - Hout Bay - Chapmans Peak - Kap der Guten Hoffnung - Simons Town - Fishhoek - Kalk Bay - Muizenberg



Nach dem Aufstehen erwarten wir Euch auf der Terrasse zum Frühstück. Es gibt alles, was das Herz begehrt - von heißem Kaffee bis hin zu frischen Brötchen, leckerem Obstsalat und vielem mehr. Und das natürlich von allem satt.
Schließlich will man seine erste Tour frisch und gestärkt beginnen.
Gegen 8.30 Uhr verlassen wir das Haus und fahren in das ca. 50 Kilometer entfernte Kapstadt, wo Ihre Eure Motorräder in Empfang nehmt.
Jetzt, nachdem alle Formalitäten erledigt sind und Ihr Euch mit den Motorrädern vertraut gemacht habt, geht es nur noch um eins: Spass haben - und zwar jede Menge.
Wir verlassen Kapstadt, vorbei am neuen Wahrzeichen, dem Greenpoint WM Stadion, und passieren Sea Point, Clifton und Camps Bay mit ihren Traumstränden in Richtung Hout Bay.
Camps Bay gehört mit Abstand zu den nobelsten und teuersten Gegenden in und um Kapstadt.
Nur Insider können genaue Aussagen über hiesige Immobilienpreise machen.
In Hout Bay, einem kleinen Fischerdorf, machen wir unseren ersten Stopp. Es gibt dort die Möglichkeit mit dem Boot zu einer nahe gelegenen Felsinsel, wo hunderte Robben und Seehunde leben, zu fahren. Ein absolutes Highlight ist es dort zu tauchen.
Weiter geht es zum Kap der Guten Hoffnung. Auf dem Weg dorthin durchfahren wir den Chapman's Peak. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Chapman's Peak Drive zu den schönsten Küstenabschnitten des gesamten Westkaps gehört - sehr kurvenreich, aber unheimlich gut befahrbar. Am Ende des Passes hat man eine kleine Gebühr von ca. R 25,- zu entrichten.
Im Pass gibt es sehr viele Haltebuchten, wo man sehr schöne Fotos machen kann.
Auf dem Weg zum Kap durchfahren wir die Ortschaften Noordhoek, Sun Valley, Kommetjie und Scarborough. Nun dauert es nicht mehr lange und wir erreichen die Einfahrt zum Naturschutzgebiet.
Während der gesamten Fahrt sollte man trotz der überwältigenden Eindrücke immer schön wachsam sein, da es nicht selten vorkommt, dass man am Straßenrand und auf der Straße Paviane vorfindet.
Vom Eingang des Naturparks sind es ca. 10 Kilometer bis wir Halt machen um vor einem der wohl berühmtesten Schilder Südafrikas unsere Erinnerungsfotos zu machen.
Die Rede ist vom Schild mit den Koordinaten für den südwestlichsten Punkt Südafrikas, dem Kap der Guten Hoffnung.
Von dort geht ist es nur eine kurze Strecke zum Cape Point mit seinem Leuchtturm.
Dort werden wir zu Mittag essen und die schöne Aussicht genießen. Je nach Jahreszeit kann man von dort oben auch Wale sehen.
Nun verlassen wir das Cap und machen uns langsam auf den Rückweg nach Somerset West, welches jetzt noch 55 Kilometer entfernt ist.
Immer direkt an der Küste entlang geht es zunächst durch Simon's Town mit seinem Marinehafen, fast ausschließlich bestückt mit deutschen high tech Fregatten und low noise U-Booten, ebenfalls die neueste Generation aus Deutschland.
Nicht auszuschließen, dass man die U-Boote im Einsatz sieht.
Wir passieren die alten Kolonialstädtchen Fishhoek, Kalkbay und Muizenberg. Weiter geht es entlang der Atlantic Road und vorbei an Kayelitsha, dem drittgrößten Township in Südafrika mit vermutlich über 1.6 Mio. Einwohnern, die zu 90% schwarz sind.
Jetzt ist es nur noch ein kleines Stück auf der Autobahn und Ihr habt Eure erste Tour hinter Euch.
Wir sind wieder in unserem Gästehaus und mit Sicherheit wartet etwas ganz Leckeres auf uns.
Tagesauswahl:
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Entdecker-Tour Tag 3: Stellenbosch - Boschdal - Helshoogte Pass - Franschhoek - Theewaterskloofdamm - Villiersdorp - Sir Lowry's Pass


Heute können wir ein wenig länger schlafen. Nach dem Frühstück geht es in die südafrikanischen Winelands, die direkt vor unserer Haustür liegen. Spaßeshalber kann man sagen, jeder der mehr als einen Weinstock hat, schimpft sich Weinbauer und produziert seinen eigenen Wein.
Es gibt hier so viele in sich übergehende Weinplantagen, dass man denkt, man durchfährt eine Einzige.
Die erste Etappe führt uns durch das 20 Kilometer entfernte Stellenbosch, einer kleinen Universitätsstadt.
Seinen Namen bekam Stellenbosch durch den Gouverneur der Kapprovinz, Simon van der Stell im November 1679.
Hier fahren wir allerdings nur durch, da unser erster Stopp das Weingut Boschendal ist, welches Anfang des 19. Jhr. Für ca. 40 Jahre im Besitz und unter Führung der De Beers Mining Company,
dem weltgrößten Diamant Produzenten, stand.
Auf dem Weg dorthin duchfahren wir den Helshoogte Pass. In Franchhoek angekommen machen wir unseren 2. Stopp, der etwas länger dauert, da wir hier einen Happen in einem der unzähligen Restaurants essen werden.
Anschließend lädt das Städtchen zu einem Bummel durch die vielen Geschäfte und /oder traditionellen Galerien ein.
Am Hugenotten Denkmal vorbei, geht unsere Tour fast direkt in den, meiner Meinung nach, schönsten Pass in den Winelands, dem Franschhoek Pass mit seinen unzähligen Kurven und Haarnadelkurven.
Das ist Fahrspaß pur. Also, eckige Reifen fährt man sich hier bestimmt nicht. Auch hier wieder extrem gute Straßenverhältnisse.
Nachdem wir den Pass durchfahren haben, geht es vorbei am Theewaterskloofdamm.
Er ist der größte Damm im ganzen Gebiet und gleichzeitig die Wasserversorgung für Kapstadt.
Wir fahren in Richtung Villiersdorp, um auf der anderen Seite des Damms auf der Staumauer ein paar tolle Fotos zu machen.
Nach 25 Kilometer gelangen wir in Botsriver an die N2, die uns zurück ins Gästehaus bring.
Oberhalb des Sir Lowry's Passes machen wir ein letztes Mal Halt, um von hier oben einen gigantischen Blick über die gesamte False Bay zu genießen.
Bei gutem Wetter blickt man bis zum Tafelberg und dem Cap.
Nach weiteren 10 Kilometer haben wir das Ende der Tour erreicht.
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Entdecker-Tour Tag 4: Gordons Bay - Rooi Els - Stony Point - Kleinmond - Hermanus - Caledon - Greyton - Ocean Drive



Heute geht es an das Meer. Unsere Tour geht nach Hermanus, dem Mekka für das Walbeobachtung. Aber der Reihe nach.
Wir starten gegen 9.00 Uhr. Erst einmal fahren wir Richtung Gordon's Bay, einem kleinen Küstenort mit Yachthafen und einem kleinen, aber sehr schönen Strand, an dem man abends bei einem guten Essen an der Beachroad den Sonnenuntergang genießen kann.
In Gordon's Bay biegen wir links auf die R44, zunächst in Richtung Rooi-Els ab. Die Strecke dorthin beträgt ca. 23 Kilometer und dauert bei gemütlicher Fahrt ungefähr 30 Minuten, aber der Fahrspaß, den Ihr auf diesem Teilstück unserer Tour haben werdet, ist ein Hype für jeden Motorradfahrer.
Selbst eingefleischte Biker aus dem In- und Ausland bezeichnen dieses Stück Wahnsinn als das Schönste der Welt.
Es geht durch zahlreiche Kurven, dazwischen immer wieder Geraden, wo man den Hahn mal richtig aufdrehen kann.
Es ist schon ein bisschen fahrerisches Geschick von Nöten und die Schaltung, Kupplung und die Bremsen werden ordentlich in Anspruch genommen. Es gibt einige Freaks, die fahren dieses Stück in 7 Minuten 30 Sekunden.
Darüber gibt ein Video auf You Tube, das den Beweis dafür liefert.
Weiter geht es Richtung Hermanus auf der R44. Wir verlassen diese aber nach ein paar Minuten wieder und machen einen kleinen "Schlenker" über Pringle Bay und Hangklip nach Stony Point, wo wir für ein sehr kleines Eintrittsgeld die sehr seltenen und freilebenden Brillenpinguine sehen werden.
Diese stetig wachsende Kolonie wurde nach einer schweren Ölkatastrophe hierher umgesiedelt und wieder aufgepäppelt.
Im Laufe der Jahre wurden sie hier in Stony Point ansässig und sind zu einer kleinen Attraktion und einem beliebten Ziel für Tagesausflügler geworden.
Biken ist zwar schön, macht aber auch hungrig. Deshalb werden wir im 15 Kilometer entfernten Kleinmond unser zweites Frühstück zu uns nehmen. Nachdem wir fertig sind fahren wir nun auf direktem Weg, vorbei am "Arabella Country Estate", einer 5-Sterne Wohn- und Golfanlage der Luxusklasse, nach Hermanus. Wie eingangs schon gesagt, ist es das Mekka für Walfreunde. Ab ca. Mitte - Ende Juni treffen hier die "Southern Right" Wale, aus der Antarktis kommend, zum paaren und kalben ein. Ihren Namen haben sie im übrigen deshalb bekommen, weil sie für die Walfänger eine lohnende und leichte Beute waren, da sie nach dem Erlegen langsam an der Wasseroberfläche trieben und somit richtig, daher der Name "right", leicht zu bergen waren.
Diese imposanten bis zu 18 Meter langen und 80 t schweren Meeressäuger verbleiben dann bis ca. Ende November am südlichsten Zipfel Afrikas, also so lange, bis ihre Kids groß und kräftig genug sind für die lange Heimreise zum Südpol.
Es kommt auch nicht selten vor, dass sich über 100 Wale zur gleichen Zeit in der "Walker Bay" aufhalten. Sie kommen so dicht an die Küste heran, dass man ihnen fast den Rücken kraulen könnte. Bei Bedarf kann man sich bei einem Kajakverleih ein Boot mieten und in einer geführten Gruppe direkt an die Wale heran fahren.
Nachdem wir unseren Aufenthalt in Hermanus beendet haben, fahren wir ein kleines Stück zurück, um dann nach rechts auf die R320 in Richtung Caledon abzubiegen. Ab Fernkloof wird die geteerte Straße für ca. 15 Kilometer zu einer leicht zu befahrenden Schotterpiste, die kurz vorm "Shaw's Moutain Pass" endet.
In Caledon angekommen fahren wir ein kürzeres Stück Autobahn, um nach ca. 5 Kilometer auf die R406 nach Greyton, einem kleinen verschlafenen, 700 Einwohner zählendem Künstlerdorf zu kommen. Die Strecke ist ca. 32 Kilometer lang. In Greyton werden wir dann im "Barnards" zu Mittag essen.
Bei Interesse und je nach Uhrzeit können wir dann noch mit Richard eine Bergtour im Landrover machen (nicht im Preis inbegriffen), die sehr interessant ist, aber, wie gesagt, der Faktor Zeit spielt eben eine Rolle, da wir ja auch wieder zurück müssen.
Auf dem Rückweg von Greyton nehmen wir dann wieder für eine kürzeren Abschnitt die N2, welche wir bei Botsriver wieder verlassen, um auf der R44 zu landen. Jetzt werden wir unseren Heimweg auf der Küstenstraße über Kleinmond und Betty's Bay antreten.
Das Schöne an der Sache ist nun aber, dass die gleiche Strecke dieses Mal einen ganz anderen Charakter hat, da wir sozusagen in den Sonnenuntergang hinein fahren. In Rooi-Els machen wir dann einen allerletztes Mal Stopp, um bei Peter im Bikertreff einen leckeren Kaffee zu trinken.
Danach geht es über Gordon's Bay zurück ins Gästehaus. An diesen Tag werdet Ihr noch lange denken und er wird Euch als besonderes Highlight in Erinnerung bleiben.
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Entdecker-Tour Tag 5: Paarl - Wellington - Bainskloof Pass - Worchester - Rawsonville - De Toitskloof Pass - Somerset West


Nun habt Ihr schon drei traumhafte Tage hinter Euch und es gibt keinen Grund, warum es nicht so weiter gehen sollte.
An das gute Frühstück habt Ihr Euch ja schon gewöhnt, wartet aber bestimmt schon darauf, dass es los weiter geht. Na, dann wollen wir mal.
Wieder führt uns unsere Reise durch Stellenbosch, Diesmal biegen wir aber nicht rechts ab nach Franschhoek, sondern fahren weiter auf der R44 zunächst in Richtung Paarl.
Für alle Weinfreunde unter Euch heißt es nun aufgepasst. In Paarl machen wir einen kurzen Abstecher zur bedeutendsten Weinkellerei Südafrikas, der "KWV- Kooperative Winbouwers von Zuid-Afrika".
Während der 1 Stunde langen, deutschsprachigen Führung, erfahrt Ihr alles über den südafrikanischen Wein, seinen Ursprung, Anbau und Ernte sowie Produktionsmethoden.
Natürlich werden wir auch den alten historischen "Cathedral Cellar" besichtigen. Auf die sicherlich angebotene Weinprobe verzichten wir aber zugunsten der besten Traubensäfte, die ihr je getrunken habt.
Wir können uns aber für den Abend die eine oder andere Flasche Wein mitnehmen. In der KWV stehen übrigens die fünf weltgrößten Weinfässer mit einem Fassungsvermögen von sage und schreibe 202.000 Litrr.
Ich spreche nicht von Tanks, sondern von richtigen Holzfässern.
Von Paarl aus geht es nun weiter ins 20 Kilometer entfernte Wellington, welches mit seinen Obstplantagen das Zentrum für die Produktion von Trockenfrüchten ist.
Nun geht es in den 595 m hohen "Bains's Kloof Pass". Dieser Pass ist ca. 30 Kilometer lang und hat sage und schreibe 206 Kurven, die es wirklich in sich haben.
Hier sollte man seine Maschine schon beherrschen können. Für "Geradeausfahrer" ist dieser anspruchsvolle Pass nichts.
Oben angekommen hat man einen wunderschönen Blick über Wellington, Paarl und Swartland.
Der "Bain's Kloof Pass" zählt noch heute zu den Meisterwerken unter den südafrikanischen Pässen.
Haben wir den Pass hinter uns gelassen, fahren wir nach Worchester zum Essen. Von Worchester geht es über Rawsonville zurück in Richtung Paarl.
Kurz hinter Rawsonville fahren wir auf die N1. Eigentlich sind Autobahnen nichts für Biker. Wir sichern dennoch zu, dass Ihr dieses Stück bis zum Hugenot Tunnel genießen werdet.
Kurz vor dem Tunnel verlassen wir die N1, um über den "Du Toiskloof Pass" zurück nach Somerset West zu fahren. Der "Du Toiskloof Pass" betört durch seine vielen lang gezogenen Kurven, in die man sich nach Lust und Laune hineinlegen kann.
Wieder gibt es hier unzählige Haltemöglichkeiten für eindrucksvolle Fotos.
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Entdecker-Tour Tag 6: Westküste - Straussenfarm - Bloubergstrand - Tafelberg - Lions Head - Camps Bay - Kapstadt


Tja, von fünf Tagen ist nun nur noch einer auf dem Bike übrig. Da wir uns in den letzten Tagen ein wenig den Hintern platt gesessen habe und auch so einiges an Kilometern abgerissen haben, lassen wir es heute mal ruhiger angehen.
Nachdem wir heute in aller Ruhe gefrühstückt haben, fahren wir erst einmal in Richtung Kapstadt. 7 Kilometer vor Koeberg biegen wir nach rechts ab, um der West Coast Ostrich (Straußen)-Farm einen Besuch abzustatten.
Hier werdet Ihr alles Wissens werte über den größten und wohl auch dümmsten, bis zu 130 kg schwere, nicht flugfähigen Vogel erfahren.
Aus einem einzigen Ei bekommt man bis zu 24 Portionen Rührei. Genau so ein Ei nehmen wir uns dann für Euer letztes Frühstück bei uns mit.
Von da aus geht es an der Küste entlang zum Bloubergstrand, einem Strand, an dem man stundenlang spazieren gehen kann.
Von hier aus haben wir wohl den schönsten Blick auf Kapstadt, den Tafelberg, Devil's Peak und dem Lion's Head. Und genau da fahren wir anschließend hin.
Wir fahren mit den Bikes direkt an den parkenden Autos vorbei, bis zur Seilbahnstation, lösen die Tickets und fahren mit der Gondel auf den 1078m hohen Berg.
Oben angekommen könnt Ihr ganz Kapstadt überblicken. Den Überseehafen, Robben Island und auf der anderen Seite Camps Bay. Natürlich blickt man von hier oben auch wieder auf das Stadion.
Nachdem wir mit der Gondel wieder hinuntergefahren sind, geht es auf der Zufahrtsstraße zurück. Wir fahren nach links zwischen dem Tafelberg und dem Lion's Head nach Camps Bay, wo unsere erste Tour begann.
Es geht zur Waterfront, dem Flanier- und Shopping Mekka von Kapstadt.
Dieser Ort hat schon etwas für sich. Neben unzähligen Geschäften, Restaurants und afrikanischen Straßenmusikanten, genießt man diesen einmaligen Flair einfach nur.
So, liebe Leute, nun aber geht es zum Ursprung zurück, zum Anfang . Wir fahren zum Motorradverleih, um die Bikes zurück zu geben. Dort werden wir schon erwartet, um mit dem Auto ins Gästehaus nach Somerset West zu fahren.
Den letzten Abend lassen wir in gemütlicher Runde bei Bier und einem leckeren Stück Fleisch auf dem Grill ausklingen.
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Entdecker-Tour Tag 7: Abreise vom KhashaMongo Gästehaus in Somerset West
Der letzte Tag ist gekommen.
Wir lassen uns unser letztes Frühstück in diesem Urlaub gut schmecken und vielleicht noch mal das Erlebte Revue passieren.
Nun geht es ans Packen und Abschied nehmen.
Je nach Abflugzeit werdet Ihr dann von uns zum Flughafen gebracht.
Wir hoffen natürlich, dass Ihr unvergesslich schöne Tage bei uns verbracht habt.
Es würde uns sehr freuen Euch vielleicht einmal wieder bei KhashaMongo Motorbike Tours begrüßen zu dürfen.
Auf ein baldiges Wiedersehen und allseits Gute Fahrt!


Die Passstraßen-Tour - Diese Motorradtour führt uns quer durch das Westkap über 3 der schönsten Passstraßen der Region
Passstraßen-Tour Tag 1: Kapstadt - Chapmans Peak - Kap der Guten Hoffnung - Simons Town
An unserem ersten Tag treffen wir uns zwischen 8.00 und 8.30 Uhr in unserem Gästehaus damit Ihr in Eure gebuchten Zimmer einchecken könnt.
Gegen 9.00 Uhr verlassen wir das Haus und fahren in das ca. 50 Kilometer entfernte Kapstadt, wo Ihre Eure Motorräder in Empfang nehmen werdet.
Jetzt, nachdem alle Formalitäten erledigt sind und Ihr Euch mit den Motorrädern vertraut gemacht habt, geht es bei dieser Motorradtour nur noch um eins: Spass haben - und zwar jede Menge.
Wir verlassen Kapstadt, vorbei am neuen Wahrzeichen, dem Greenpoint WM Stadion, und passieren Sea Point, Clifton und Camps Bay mit ihren Traumstränden in Richtung Hout Bay. Camps Bay gehört mit Abstand zu den nobelsten und teuersten Gegenden in und um Kapstadt.
Nur Insider können genaue Aussagen über hiesige Immobilienpreise machen.
Von Camps Bay geht weiter entlang der Küstenstraße in Richtung Hout Bay.
In Hout Bay, einem kleinen Fischerdorf, machen wir unseren ersten Stopp.
Es gibt dort die Möglichkeit mit dem Boot zu einer nahe gelegenen Felsinsel, wo hunderte Robben und Seehunde leben, zu fahren.
Weiter geht es zum Kap der Guten Hoffnung, auf dem Weg dorthin befahren wir den Chapman's Peak. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Chapman's Peak Drive zu den schönsten Küstenabschnitten des gesamten Westkaps gehört - sehr kurvenreich, aber unheimlich gut befahrbar.
Am Ende des Passes hat man eine kleine Gebühr von ca. R 25,- zu entrichten. Im Pass gibt es viele Haltebuchten, wo man sehr schöne Fotos machen kann.
Auf dem Weg zum Kap durchfahren wir die Ortschaften Noordhoeck, Sun Valley, Kommetje und Scarborough. Nun dauert es nicht mehr lange und wir erreichen die Einfahrt zum Naturschutzgebiet.
Während der gesamten Fahrt sollte man trotz der überwältigenden Eindrücke immer schön wachsam sein, da es nicht selten vorkommt das man am Straßenrand und auf der Straße Paviane vorfindet.
Vom Eingang des Naturparks sind es ca. 10 Kilometer bis wir Halt machen um vor einem der wohl berühmtesten Schilder Südafrika's unsere Erinnerungsfotos zu machen. Die Rede ist vom Schild mit den Koordinaten für den südwestlichsten Punkt Südafrikas, dem Kap der Guten Hoffnung.
Von dort geht ist es nur eine kurze Strecke zum Cape Point mit seinem Leuchtturm. Dort werden wir zu Mittag essen und die schöne Aussicht genießen. Je nach Jahreszeit kann man von dort oben auch Wale sehen.
Nun verlassen wir das Cap und machen uns langsam auf den Rückweg nach Somerset West, welches jetzt noch 55 Kilometer entfernt ist. Immer direkt an der Küste entlang geht es zunächst durch Simon's Town mit seinem Marinehafen, fast ausschließlich bestückt mit deutschen high-tech Fregatten und low-noise U-Booten, ebenfalls die neueste Generation aus Deutschland.
Nicht auszuschließen, dass man die U-Boote im Einsatz sieht.
Wir passieren die alten Kolonialstädtchen Fishhoek, Kalkbay und Muizenberg.
Weiter geht es entlang der Atlantic Road und vorbei an Kayelitsha, dem drittgrößten Township in Südafrika mit vermutlich über 1.6 Mio. Einwohnern, die zu 90% schwarz sind.
Jetzt ist es nur noch ein kleines Stück auf der Autobahn und Ihr habt Eure erste Tour hinter Euch.
Wir sind wieder in unserem Gästehaus und mit Sicherheit wartet etwas ganz Leckeres auf uns.
Tagesauswahl:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Passstraßen-Tour Tag 2: Stellenbosch - Du Toitskloof Pass - Rooihoogte Pass - Montagu - Barrydale

Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf zu unserer zweiten Tour.
Wir fahren erst einmal auf der R44 über Stellenbosch in Richtung Paarl.
In Paarl geht es über den Du Toitskloof Pass.
Dort machen wir an einer der zahlreichen Haltebuchten einen Stopp, um die herrliche Aussicht zu genießen, und um natürlich ein paar schöne und eindrucksvolle Fotos zu machen.
Am Ende des Passes geht es dann weiter auf der N1 in Richtung Norden.
Bei Mootrosberg verlassen wir die N1 und biegen nach rechts auf die R318 in Richtung Montagu ab.
Nach ca. 30 Km durchfahren wir den Rooihoogte Pass.
Nun sind es noch ca. 40 Kilometer bis wir in Montagu ankommen, und unsere erste Rast machen. Montagu ist bekannt und beliebt wegen ihrer 43 Grad heißen Thermalquellen, seinem ausgezeichneten Wein, und seinen riesigen Obstplantagen.
Nachdem wir Montagu verlassen haben, fahren wir auf der Route 62 weiter nach Barrydale, einem netten, kleinen Ort in der Karoo und beliebter Übernachtungsstätte für Biker.
Hier übernachten wir bei Katja in ihrem Katidale Gästehaus mit einem leckeren Abendessen auf uns wartet und wir den Tag in aller Ruhe ausklingen lassen können.
Tagesauswahl:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Passstraßen-Tour Tag 3: Tradouw Pass - Swellendam - Bredasdorp - Kap Agulhas - Hermanus - Stony Point - Gordons Bay

Nachdem Frühstück am nächsten Morgen fahren wir dann zu einem der vielen Naturdämme, wo es dann erstmal zum baden geht, also Badeklamotten einpacken.
So, nun muss es aber weiter gehen. Jetzt nehmen wir uns den Tradouw Pass , vor, welcher eine Länge von 17 Kilometer hat, und natürlich auch viele schöne Kurven bietet.
Nachdem wir den Pass bezwungen haben, geht es durch das malerische Dorf Surbraak auf der R324 in Richtung Swellendam, wo wir dann auf die N2 in Richtung Kapstadt fahren.
Auf der fahren wir nun ca. 15Km um dann links auf die R324 abzubiegen.
Jetzt geht`s nach Bredasdorp, dort trinken wir erst einmal Kaffee, oder was jeder eben so mag.
So Freunde, und nun fahren wir nach Kap Agulhas, damit Ihr zu Hause erzählen könnt am südlichsten Punkt Afrika's gewesen zu sein.
Da gibt's dann das traditionelle Leuchtturm Shooting, sozusagen als Beweis, dass Ihr auch wirklich dort vorbeigekommen seid.
Von hier geht es danach über ein paar Schotterpisten auf die R43 Richtung Hermanus. Weil es hier nun das beste Eis gibt, genehmigen uns Eines und machen je nach Jahreszeit Walbeobachtung.
Wale trifft man hier ab Mitte - Ende Juni an. Nachdem wir uns ein wenig die Beine lang gemacht haben wird es Zeit wieder loszufahren, denn wir haben noch eine Strecke von 80 Kilometer bis nach Somerset West vor uns, die wir entlang der R44 über Kleinmond,
Betty`s Bay, Stony Point (da besuchen wir noch kurz frei lebende Brillenpinguine), Roi-Els und dann auf der schönsten Küstenstraße des Westkap's bis nach Gordon`s Bay und schliesslich nach Hause fahren.
Aber das war es noch nicht ganz, uns erwartet natürlich wieder ein leckeres Abendessen und ein kühles Blondes.
Tagesauswahl:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Passstraßen-Tour Tag 4: Westküste - Straussenfarm - Bloubergstrand - Tafelberg - Lions Head - Camps Bay - Kapstadt

Nachdem wir heute in aller Ruhe gefrühstückt haben, fahren wir erst einmal in Richtung Kapstadt. 7 Kilometer vor Koeberg biegen wir nach rechts ab, um der West Coast Ostrich (Straußen)-Farm einen Besuch abzustatten.
Hier werdet Ihr alles Wissens werte über den größten und wohl auch dümmsten, bis zu 130 kg schwere, nicht flugfähigen Vogel erfahren.
Aus einem einzigen Ei bekommt man bis zu 24 Portionen Rührei. Genau so ein Ei nehmen wir uns dann für Euer letztes Frühstück mit.
Von da aus geht es an der Küste entlang zum Bloubergstrand, einem Strand, an dem man stundenlang spazieren gehen kann.
Von hier aus haben wir wohl den schönsten Blick auf Kapstadt, den Tafelberg, Devil's Peak und dem Lion's Head. Und genau da fahren wir anschließend hin.
Wir fahren mit den Bikes direkt an den parkenden Autos vorbei, bis zur Seilbahnstation, lösen die Tickets und fahren mit der Gondel auf den 1078m hohen Berg.
Oben angekommen könnt Ihr ganz Kapstadt überblicken. Den Überseehafen, Robben Island und auf der anderen Seite Camps Bay. Natürlich blickt man von hier oben auch wieder auf das Stadion.
Nachdem wir mit der Gondel wieder hinuntergefahren sind, geht es auf der Zufahrtsstraße zurück. Wir fahren nach links zwischen dem Tafelberg und dem Lion's Head nach Camps Bay, wo unsere erste Tour begann.
Es geht zur Waterfront, dem Flanier- und Shopping Mekka von Kapstadt.
Dieser Ort hat schon etwas für sich. Neben unzähligen Geschäften, Restaurants und afrikanischen Straßenmusikanten, genießt man diesen einmaligen Flair einfach nur.
So, liebe Leute, nun aber geht es zum Ursprung zurück, zum Anfang . Wir fahren zum Motorradverleih, um die Bikes zurück zu geben. Dort werden wir schon erwartet, um mit dem Auto ins Gästehaus nach Somerset West zu fahren.
Den letzten Abend lassen wir in gemütlicher Runde bei Bier und einem leckeren Stück Fleisch auf dem Grill ausklingen.
Tagesauswahl:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4


Die Abenteurer-Tour - Unsere längste Motorradtour führt durch einmalige Landschaften und ist ein wahres Abenteuer
Abenteurer-Tour Tag 1: Kapstadt - Chapmans Peak - Kap der Guten Hoffnung - Simons Town
An unserem ersten Tag treffen wir uns zwischen 8.00 und 8.30 Uhr in unserem Gästehaus damit Ihr in Eure gebuchten Zimmer einchecken könnt.
Gegen 9.00 Uhr verlassen wir das Haus und fahren in das ca. 50 Kilometer entfernte Kapstadt, wo Ihre Eure Motorräder in Empfang nehmen werdet.
Jetzt, nachdem alle Formalitäten erledigt sind und Ihr Euch mit den Motorrädern vertraut gemacht habt, geht es auch direkt los mit unserer Motorradtour.
Wir verlassen Kapstadt, vorbei am neuen Wahrzeichen, dem Greenpoint WM Stadion, und passieren Sea Point, Clifton und Camps Bay mit ihren Traumstränden in Richtung Hout Bay. Camps Bay gehört mit Abstand zu den nobelsten und teuersten Gegenden in und um Kapstadt. Nur Insider können genaue Aussagen über hiesige Immobilienpreise machen.
In Hout Bay, einem kleinen Fischerdorf, machen wir unseren ersten Stopp. Eine einmalige Aussicht auf den vor uns liegenden Chapmans Peak bietet sich von der Bucht aus.
Weiter geht es zum Cape of Good Hope. Auf dem Weg dorthin durchfahren wir den Chapman's Peak. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der Chapman's Peak Drive zu den schönsten Küstenabschnitten des gesamten Western Capes gehört - sehr kurvenreich, aber unheimlich gut befahrbar.
Am Ende des Passes hat man eine kleine Gebühr von ca. R 25,- zu entrichten. Im Pass gibt es sehr viele Haltebuchten, wo man sehr schöne Fotos machen kann.
Auf dem Weg zum Kap durchfahren wir die Ortschaften Noordhoeck, Sun Valley, Kommetje und Scarborough.
Nun dauert es nicht mehr lange und wir erreichen die Einfahrt zum Naturschutzgebiet.
Während der gesamten Fahrt sollte man trotz der überwältigenden Eindrücke immer schön wachsam sein, da es nicht selten vorkommt, dass man am Straßenrand und auf der Straße Paviane vorfindet.
Vom Eingang des Naturparks sind es ca. 10 Kilometer bis wir Halt machen um vor einem der wohl berühmtesten Schilder Südafrikas unsere Erinnerungsfotos zu machen. Die Rede ist vom Schild mit den Koordinaten für den südwestlichsten Punkt Südafrikas, dem Cape of Good Hope.
Von dort geht ist es nur eine kurze Strecke zum Cape Point mit seinem Leuchtturm. Dort werden wir zu Mittag essen und die schöne Aussicht genießen. Je nach Jahreszeit kann man von dort oben auch Wale sehen.
Nun verlassen wir das Cap und machen uns langsam auf den Rückweg nach Somerset West, welches jetzt noch 55 Kilometer entfernt ist. Immer direkt an der Küste entlang geht es zunächst durch Simon's Town mit seinem Marinehafen, fast ausschließlich bestückt mit deutschen high tech Fregatten und low noise U-Booten, ebenfalls die neueste Generation aus Deutschland.
Nicht auszuschließen, dass man die U-Boote im Einsatz sieht.
Wir passieren die alten Kolonialstädtchen Fishhoek, Kalkbay und Muizenberg. Weiter geht es entlang der Atlantic Road und vorbei an Kayelitsha, dem drittgrößten Township in Südafrika mit vermutlich über 1.6 Mio. Einwohnern, die zu 90% schwarz sind.
Jetzt ist es nur noch ein kleines Stück auf der Autobahn und Ihr habt Eure erste Tour hinter Euch.
Wir sind wieder in unserem Gästehaus und mit Sicherheit wartet etwas ganz Leckeres auf uns.
Tagesauswahl:
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Abenteurer-Tour Tag 2: Stellenbosch - Du Toitskloof Pass - Rooihoogte Pass - Montagu - Barrydale
Nach einem leckeren Frühstück machen wir uns auf zu unserer zweiten Tour.
Wir fahren erst einmal auf der R44 über Stellenbosch in Richtung Paarl.
In Paarl geht es über den Du Toitskloof Pass.
Dort machen wir an einer der zahlreichen Haltebuchten einen Stopp, um die herrliche Aussicht zu genießen, und um natürlich ein paar schöne und eindrucksvolle Fotos zu machen.
Am Ende des Passes geht es dann weiter auf der N1 in Richtung Norden.
Bei Mootrosberg verlassen wir die N1 und biegen nach rechts auf die R318 in Richtung Montagu ab.
Nach ca. 30 Km durchfahren wir den Rooihoogte Pass.
Nun sind es noch ca. 40Km bis wir in Montagu ankommen, und unsere erste Rast machen. Montagu ist bekannt und beliebt wegen ihrer 43 Grad heißen Thermalquellen, seinem ausgezeichneten Wein, und seinen riesigen Obstplantagen.
Nachdem wir Montagu verlassen haben, fahren wir auf der Route 62 weiter nach Barrydale, einem netten, kleinen Ort in der Karoo und beliebter Übernachtungsstätte für Biker,
wo Katja in ihrem Katidale Gästehaus mit einem leckeren Abendessen auf uns wartet und wir den Tag in aller Ruhe ausklingen lassen können.
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Tag 6
Tag 7
Abenteurer-Tour Tag 3:
Gleich nach dem herrlichen Frühstück geht es los nach Oudtshoorn, wo wir für zwei Tage bei Carmen und Dario auf der Straußenfarm übernachten. Also, wir fahren bei Kathy los in Richtung Ladysmith. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die kleine Karoo zu den landschaftlich schönsten Gebieten im westlichen Süd Afrika gehört. Die Strecke bis Ladysmith beträgt ca. 70 Km.
Ladysmith wurde vor allem wegen der 118 Tage andauernden Belagerung durch die burischen Truppen währen des von 1899 - 1902 andauernden Burenkrieges mit den Briten bekannt. Ein Besuch im Siege Museum lohnt sich, wenn man mehr über die Zeit und dem Leben während der Belagerung erfahren möchte.
Von Ladysmith fahren wir weiter nach Calitzdorp, einer Strecke von ca. 50. Km. Auf dem Weg dorthin machen wir eine kleine Erfrischungspause im Ronny`s Sexshop. Hallo, nun kommt mal ganz schnell wieder runter Jungs, es handelt sich hierbei um eine Kneipe, die vor allem bei Bikern aus aller Welt bekannt und beliebt ist. Über Hintergründe und Entstehung dieser Institution kann in allen guten Reiseführen und im Internet etwas nachlesen.
Ein Stopp hier ist also ein absolutes Muss.
Nachdem wir nun unsere durstigen Leiber erfrischt haben, geht es weiter über den Huisriver Pass ins malerische Tal von Calitzdorp.
Die Schönheit dieser Gegend wird Euch nicht mehr loslassen. Jetzt sind es noch weitere 50. Km bis nach Oudtshoorn, welches das Zentrum der südafrikanischen Straußenzucht ist. Kurz vorm Ortskern verlassen wir die Route 62, und fahren auf einer gut befestigten Gravel Road ( Schotterpiste ) ungefähr 15 Km bis zur Farm, wo uns Carmen und Dario mit offenen Armen in Empfang nehmen.
Nachdem wir unser Quartier bezogen haben, uns der verstaubten Klamotten entledigt haben, geht es mit Dario zu den Straußen. Dario wird Euch alles über die Haltung, der Aufzucht und der Verarbeitung von Straußen erzählen. Highlight dieser kleinen Tour über die Farm ist das Straußenfüttern.
Ich kann nur jedem empfehlen, bei der Fütterung auf seine Finger zu achten, denn die Viecher verfehlen nicht selten den Eimer mit Mais. Den weiblichen Besuchern ist zudem noch zu raten, alle Ohrringe heraus zu nehmen, da es die Strauße vor allem auf alles blinkend und glitzernde abgesehen haben.
Nachdem wir wieder im Haus sind, bereitet Dario den Braai vor. Braai steht für Grillen.
Es gibt die leckersten Straußensteaks und die besten selbst gemachten Pommes, die Ihr je gegessen habt. Nun wird es dunkel, und bei wolkenlosem Himmel habt Ihr den schönsten und atemberaubenden Blick auf die Sterne Südafrikas. Es kommt einem vor, als würde sich eine riesige Sternendecke auf einen niederlegen.
Jetzt werde Ihr einer Sternenkunde vom Feinsten unterzogen, denn Dario ist ein wahrer Meister dieses Fachs.
Nach dem Essen geht es an in die Karaokebar, und Ihr könnt zeigen, was Ihr drauf habt. Es wird mit 100%ter Sicherheit ein toller und feuchtfröhlicher Abend werden, und Ihr werde wie die Babys schlafen.
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Abenteurer-Tour Tag 4:
Könnt Ihr Euch vorstellen, dass man aus einem Straußenei gut 24 Portionen Rührei heraus bekommt? Ist aber so, und genau das bekommen wir zum Frühstück.
Nein nein, nicht jeder, aber es wird super lecker von der Chefin persönlich zubereitet. Nachdem wir uns nun ausgiebig gestärkt haben, geht es los.
Unsere erste Station sind die 29Km von Oudtshoorn entfernten und im malerisch gelegenen Cango Valley liegenden Cango Caves. Hierbei handelt es sich um das größte verknüpfte Tropfsteinhöhlensystem der Welt, und das größte dem Publikum zugänglich gemachte in Afrika.
Der Eintritt ist wegen der atemberaubenden Schönheit jeden einzelnen südafrikanischen Cent wert.
Das war aber erst der Anfang eines für Euch unvergesslichen Tages. Denn weiter geht es ins 43Km entfernte Prince Albert, vielleicht habt Ihr Appetit auf ein Bierchen oder ähnlichem. Nach einem kurzen Stop machen wir uns auf den Weg zum Pass aller Pässe, dem Swartberg Pass.
Er ist 1570 m hoch und nur teilweise geteert.
Es geht ziemlich steil bergauf, und es gibt jede Menge Kurven, die zum Teil ziemlich unübersichtlich sind, also Obacht. Bei Trockenheit ist er problemlos passierbar. Wir garantieren Euch spektakuläre und grandiose Ausblicke, die Ihr nicht vergessen werdet.
Nachdem wir nun den Swartberg Pass hinter uns gelassen haben, geht es weiter auf der N12 über den Meiringspoort Pass nach De Rust. Dieser Pass ist mit seinen 716 Metern der niedrigste aber auch der schnellste der drei Pässe über die Swartberge.
Nachdem wir De Rust passiert haben, sind es noch ca. 40 Km bis wir wieder in Outshoorn sind und noch etwa weitere 30Km bis wir wieder auf der Farm sind. Die Beschreibung sieht zwar kurz aus, aber wir werden den ganzen Tag unterwegs sein. Jetzt heißt es nur noch Füße hoch, und chillen.
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Abenteurer-Tour Tag 5:
Nachdem wir aufgestanden sind, begeben wir uns frisch und munter zum Frühstück, mal sehen ob Dario den Straussen noch so ein leckeres Ei entlocken konnte.
So bald wir unsere Sachen gepackt und verstaut haben, heißt es "Tschüß" und "Auf Wiedersehen" Straussenfarm. Carmen und Dario werden uns genauso herzlich verabschieden wie sie uns empfangen haben.
Wir verlassen die Farm, fahren zur R62, ein ganz kurzes Stück in Richtung Outhoorn, und biegen dann auf die R328 ins 70Km entfernte Mossel Bay ab, welches der westlichste Punkt der Garden Route ist.
In Mossel Bay kann man auf einem der vielen Ausflugsschiffe eine Bootstour zur nahe gelegenen Seal Island machen, die von mehreren tausend Pinguinen und Seehunden bevölkert wird. Auf dem Weg dorthin kommt es schon mal vor, dass man Wale, Delphine und sogar Haie sieht.
Unser nächstes Hauptziel ist Swellendam, wo wir unsere vierte Nacht bei Karin im Old Thatch verbringen werden. Da wir ja nun nicht 140Km von Mossel Bay nach Swellendam auf der Autobahn verbringen wollen, fahren wir nur 70Km auf der N2, und verlassen diese in Riversdale, wo wir bei Bedarf eine Rast einlegen.
Zuvor machen wir aber einen kleinen Abstecher zur bekannten Gourits Bridge, die 30 Km von Mossel Bay entfernt liegt. Wer jetzt noch Lust auf ein bisschen Adrenalin hat, kann sich an einem Gummiband 64m in die Tiefe fallen lassen. Die Gourits Bridge ist aber nichts im Vergleich zur der sich im Tsitsikamma Nationalpark befindlichen Brücke am Bloukrans River.
Sie hat die weltweit höchste Absprungplattform mit 216 Metern.
So, nun sitzen wir wieder auf den Bikes. Sicherlich hätten wir die verbleibenden 70Km nach Swellendam auch auf der N2 verbringen können. Da Ihr aber zum biken hier seit, die malerische Natur genießen, und etwas von Land sehen wollt, und Euch vor allem nicht, auch wenn's nicht Eure sind, die Reifen eckig fahren wollt,
machen wir nun einen Schlenker von ungefäht 160m kilometern, und verlassen Riverdale auf R385 Richtung Norden wieder nach Ladysmith, von dort wieder nach Barrydale, um dann über die R324 und dem TRADOUW PASS ins dann nicht mehr weite Swellendam zu kommen.
Dann sind wir eine Strecke von leckeren 300 kilometern gefahren, und die Hintern sind platt.
Am Ende werde Ihr aber sagen, es hat sich gelohnt.
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Abenteurer-Tour Tag 6:
Ein neuer Tag, die Sonne scheint, hoffe ich zumindest, und wir begeben uns auf die letzte Etappe dieser gigantischen Tour. Es geht auf die N2, von der wir nach ein paar Km auf die R319 abbiegen und uns gen Süden zum knapp 100Km entfernten, südlichsten aller Punkte Afrikas aufmachen: dem KAP ALGULHAS, wo sich der Indische und der Atlantische Ozean treffen. Hier steht auch der zweitälteste Leuchtturm Südafrikas, und eine Radiostation, die den Schiffsverkehr regelt. Kap Algulhas ist portugiesisch und bedeutet Kap der Nadeln, da hier der Sage nach alle Kompassnadeln nach Norden zeigen sollen. In Struisbaai machen wir erstmal eine Pause. Nachdem wir fertig sind, geht's zurück nach Bredasdorp und dort auf die R316 nach Napier, einem kleinen Künstlerstädtchen mit vielen urigen Kneipen. Weiter geht's auf der R316 zunächst nach Springerskuil und dann rechts auf die R322 ins von hier aus 22Km entfernte Stanforg, wo mit Sicherheit ein frisches Gezapftes aus der stanfortschen Privatbrauerei auf uns wartet, gaanz lecker.
Da Ihr Euch ja bestimmt schon ganz aufmerksam unsere Hermanustour in den Discoverytouren angeschaut habt, wisst Ihr ja noch was uns in Hermanus erwartet. Denn da fahren wir jetzt hin. Je nach Jahreszeit und für wann Ihr Eure Tour bucht, gibt's dort Wale, Wale und nochmals Wale. Die verbleibende Strecke von 80Km bis nach Somerset West fahren wir zunächst auf der R43 bis zur Abzweigung auf dieR44, auf die wir nun nach rechts in Richtung Kleinmond und Bettys Bay abbiegen. Kurz Hinter Bettys Bay machen wir noch mal kurz in Stony Point bei unseren kleinen Freunden, den Brillenpinguinen halt, um ihnen alles Gute für Ihre weitere Zukunft zu wünschen. Jetzt noch ein paar Kilometer geradeaus, einmal um den Berg rum, und schon landen wir im Bikertreff von Peter, wo wir ein allerletztes mal halt machen, das letzte Bierchen zu uns nehmen, und vielleicht noch einen Happen essen. Sind wir fertig, fahren wir die 23 Kilometer lange Küstenstraße mit ihren vielen beeindruckenden Kurven bis nach Gordons Bay. Vielleicht in den Sonnenuntergang. Nun sind`s nur noch ca. 10Km, und wir haben es geschafft. Wir sind zurück am Ursprungspunk unserer fünf Tage auf dem Bike, dem Khasha Mongo Gästehaus.
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Abenteurer-Tour Tag 7:
So, nun sind wir schon am letzten Tag unserer Tour angekommen. Nachdem wir heute in aller Ruhe gefrühstückt haben, fahren wir erst einmal in Richtung Kapstadt. 7 Kilometer vor Koberg biegen wir nach rechts ab, um der West Coast Ostrich (Straußen)-Farm einen Besuch abzustatten. Hier werdet Ihr alles Wissens werte über den größten und wohl auch dümmsten, bis zu 130 kg schwere, nicht flugfähigen Vogel erfahren. Aus einem einzigen Ei bekommt man bis zu 24 Portionen Rührei. Genau so ein Ei nehmen wir uns dann für Euer letztes Frühstück bei uns mit. Von da aus geht es an der Küste entlang zum Bloubergstrand, einem Strand, an dem man stundenlang spazieren gehen kann. Von hier aus haben wir wohl den schönsten Blick auf Kapstadt, den Tafelberg, Devil's Peak und dem Lion's Head. Und genau da fahren wir anschließend hin. Wir fahren mit den Bikes direkt an den parkenden Autos vorbei, bis zur Seilbahnstation, lösen die Tickets und fahren mit der Gondel auf den 1078m hohen Berg. Oben angekommen könnt Ihr ganz Kapstadt überblicken. Den Überseehafen, Robben Island und auf der anderen Seite Camps Bay. Natürlich blickt man von hier oben auch wieder auf das Stadion. Nachdem wir mit der Gondel wieder hinuntergefahren sind, geht es auf der Zufahrtsstraße zurück. Wir fahren nach links zwischen dem Tafelberg und dem Lion's Head nach Camps Bay, wo unsere erste Tour begann. Es geht zur Waterfront, dem Flanier- und Shopping Mekka von Kapstadt. Dieser Ort hat schon etwas für sich. Neben unzähligen Geschäften, Restaurants und afrikanischen Straßenmusikanten, genießt man diesen einmaligen Flair einfach nur.
So, liebe Leute, nun aber geht es zum Ursprung zurück. Wir fahren zum Motorradverleih, um die Bikes zurück zu geben. Dort werden wir schon erwartet, um mit dem Auto ins Gästehaus nach Somerset West zurück zu fahren. Hier heißt es dann Abschied nehmen.
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